nebenan.de – Folter 2013.

Guten Abend zusammen,
guten Abend @Tobias G,

gern kläre ich auf, was auf meiner Website zur Marcus Podorf | Bezirkswahl 2026. mit ‚Opfer von Folter 2013/14‘ verbunden ist:

Ich wurde über 6 Tage ab dem 21. Mär 2013 in einer kalten Betonkammer hinter einer verschlossenen Stahltür eingesperrt. Auf einem dafür vorbereiteten Bett wurde ich an allen vier Gliedmaßen wie meinem Bauch fixiert – Tag und Nacht durchgehend, dazu unter fast vollständig durchleuchtendem Neon-Licht.

Alle ±15 Minuten wurde ich verbal und körperlich misshandelt, weil ich keine – im Wortlaut – ‘adäquaten’ Antworten geben würde, die von den federführend Verantwortlichen gern gehört worden wären, und mich gegen ihr Gusto ‘gesellschaftsinkongruent verhalten’ würde. Ohne mir diese Anforderungen ihrerseits jemals offenzulegen. Bei falschen Antworten wurden jene Fesseln beispielsweise noch enger gezogen, verbunden mit grob mehrmonatigen, blauen Blutergüssen wie Schürfwunden an Armen und Beinen (Fotos vorhanden).

Ich wurde dazu noch tagtäglich und nachts mit mehreren Wirkstoffen teils schwer betäubt, sogar bis zur Bewusstlosigkeit und Atemwegsverengungen, war unter Erstickungsanfällen, die denselben handelnen Personen ausweislich mehrere Stunden gleichgültig waren. Sie wollten mich vermutlich gern sterben lassen. Jemand anderes ist dieses später tatsächlich an gleicher Stelle passiert.

Ein anderes Mal brachte jemand beispielsweise eine Flasche Wasser hinein – verbunden mit der Aussage, sie/er würde sie dorthin auf eine Fensterbank (ohne Fensterdurchsicht) stellen, falls ich einmal etwas trinken wolle. Jene Fensterbank war ungefähr 1.5 m von mir entfernt, in Fixierung unerreichbar. 

Das ganze Setup und alle Vorfälle in jener Betonkammer wurden über die gesamten 6+ Tage und Nächte per Videokamera aufgezeichnet, ich war dazu zeitweise auch mal nackt.

Die beiden hauptverantwortlichen Straftäter:innen bekamen einen institutionellen Deal, das deutsche Strafrecht sieht den Straftatbestand der Folter zudem ausdrücklich nicht vor. 2020 wurde ein Rechtsgutachten darüber von Anwaltskanzleien erstellt, dass zu dem Schluss kommt, dass die Grenzen des Strafrechts klar überschritten worden seien. Ein:e Datenschützer:in stellte den Vorwurf der ‚Folter unter Kameraaufzeichnung‘ fest. Eine weitere Anwaltskanzlei stellte bei richterlicher Anhörung in Berlin fest, dass 2013 (ff) ein ‘klarer Bruch öffentlicher Verträge’ stattgefunden habe.

 ±2023 konnte die Staatsanwaltschaft Hamburg meine Rechtsverstöße zwar anerkennen, jedoch 10 Jahre später nicht mehr verfolgen. Eine Beschwerde bei europäischen Gerichten wie dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist nur bei vorheriger, voller Ausschöpfung aller deutschen Instanzen möglich. Die beiden (von mehreren) führenden Straftäter:innen arbeiten noch immer in renommierter, institutioneller Funktion. Sie wurden bis dahin – stetig – vor Rechtsverfolgung ausdrücklich geschützt.

Ich habe durch die Vorfälle meine bis dahin aufgebaute, deutlich um die ±€ 250k Euro schwere Altersvorsorge bei knapp unter ±5 % Zinsen als sukzessive Folge verloren, damals ±€ 125k sofort. Zu diesem Zeitpunkt war ich 35 Jahre alt, bei 14 Jahren (sehr harter sehr zeitintensiver) Berufstätigkeit. Ich wurde von einer internationalen, sehr erfolgreichen Karriere auf damals Hartz-IV sofort heruntergestuft, musste alles auflösen, weil zeitweise – vor allem körperlich – gezeichnet. Ich hielt mich zwischen 2013 und 2015 wiederholt viele Monate in Südafrika zur Abstandsgewinnung und Heilung auf. Alles fand auf deutschem Boden in Hamburg statt.

2014 habe ich die handelnen Personen aus dokumentarischen, aktivistischen Gründen erneut zur Rede gestellt, sie haben dasselbe aus reinem Machtanspruch allesamt, nun in verkürzter Form, noch einmal an mir vollzogen. Verbunden mit der Aussage, dass sie mir ‘mein schönes Lächeln hier auch noch austreiben werden’.

Herrn Journalisten Félice Gritti, ehemals Die Zeit Zeitung (heute: Der Spiegel), lagen auszugweise Aktenauszüge vor, diese ist insgesamt über ±1.000 Seiten stark, bei mir an mehreren Orten in mehreren identischen Kopien weiterhin vorhanden. Die für ihn arbeitende Fachjournalistin konnte keine Unabhängigkeit garantierten, wollte frei noch dazuerfinden, die ‘Geschichte’ noch größer und populistischer machen. Weshalb ich Abnahmen verweigerte und meine Zusammenarbeit vollständig zurückzog, weil Fairness und Aufrichtigkeit, gerade auch für die Täter:innen, elementar sind. Die Vorfälle sind klar an ihnen ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen, bei allen und wegen allen ausgeführten Erniedrigungen wie Entmenschlichungen.

Herr Gritti hat sich stets äußerst professionell unter Einbindung seiner Redaktionsleitung verhalten. Weitere Auszüge liegen unter anderem dem Team von Frontal 21 seit ein paar Jahren unabhängig vor. Dies ist durch offizielle Korrespondenzen verschriftlich.

Gegen mehrere Zeug:innen, die nicht verhindert sondern 2013 (ff) noch mitgemacht haben, laufen heute noch immer strafrechtliche Ermittlungen in unter anderem Berlin und Hamburg. Erkenntnisse daraus sind mir, außer der Information, dass erst letztes Jahr erneut jemandes verhört wurde, nicht bekannt.

Eine Abfindung oder Anderweitiges ‚dafür‘ habe ich nie erhalten, kein Vermögen daraus geschöpft, falls das so wirkt.

Meine kognitiven, herausragenden Fähigkeiten (‘Hochbegabter’) muss ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als unter anderem ‘Interim Manager’ stetig unter Beweis stellen, so zuletzt vor einigen wenigen Wochen – mit dem Ergebnis, ‚weiterhin‘ zu den Top ±9 % der weltweiten Bevölkerung (Vergleichsgruppe: etwas unter ±7k Assessment-Teilnehmer:innen) zu gehören.

Dass eine Bewerbung auf eine öffentliche Funktion mit solcher Geschichte Fragen aufwirft, verstehe ich. Ob Bürger:innen mir Unabhängigkeit wie große Verantwortungen – klares, unabhängiges Urteilsvermögen – zutrauen können, ebenfalls.

Soweit meine kurze Kurzfassung für nebenan.de. Ich weiß nicht, ob eine intensivere Langfassung gegen Community-Regeln verstoßen würde?

– Marcus Podorf